Seite wählen

Moderner Schlachthof und vergrößerte Brüterei erweitern die Möglichkeiten

Kremsmünster, 01.Oktober 2020 Die Eiermacher GmbH in Kremsmünster wird ab Ende Oktober mit zwei hochmodernen Produktionsstätten produzieren. Mit Erweiterung der schon bestehenden Brüterei in Kremsmünster, sowie einem neu errichteten Schlachthof in Nußbach, stärkt das Unternehmen seine Möglichkeiten insbesondere im Bereich der Biogeflügelproduktion. Bei der Eröffnungsveranstaltung konnten sich geladene Gäste, u.a. Oberösterreichs LHStv. Dr. Manfred Haimbuchner (FPÖ), Agrarlandesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) und LR Stefan Kaineder (Grüne) ein Bild von den gesamtumfassenden 15 Millionen schweren Bauprojekten machen. „Trotz Covid-19 Krise war es möglich, beide Vorhaben mit nur wenig Verzögerung umzusetzen. Die Erweiterung der Brüterei gibt uns die Möglichkeit, der steigenden Nachfrage im Hühnersektor, insbesondere Bio, nach zu kommen. Der neue Schlachthof bringt uns nochmals eine Qualitätssteigerung für unsere beiden Pionierprojekte Bio Ente und Bio Hahn.“, ist Eiermacher GmbH Geschäftsführer Manfred Söllradl zufrieden.

Mit Erweiterung der Brüterei stehen den Eiermachern in Zukunft 2,4 Millionen Brutplätze zur Verfügung (Bisher 1,3 Mio.). Hier werden sowohl Legeküken als auch Bio-Mastküken schlüpfen, um den steigenden Markt innerhalb Österreichs, aber auch im sonstigen DACH-Raum sicher bedienen zu können. Als einzige Brüterei innerhalb von Europa werden die üblichen Impfungen der Küken bereits im Ei (in Ovo) mit modernsten Methoden auch bei Legeküken umgesetzt. Den Pioniergeist der Eiermacher GmbH, sowie die immer neuen Innovationen in der Geflügelproduktion begeistern auch Prof. Rudolf Preisinger, den Forschungsleiter der EW Group, in seiner Festrede. Der neue Schlachthof in Nußbach ermöglicht nachhaltiges und tierschutzkonformes Schlachten auf höchstem technischen und qualitativen Niveau. Hier kann den hohen Ansprüchen an die beiden Pionierprojekte Bio Ente und Bio Hahn noch besser nachkommen werden. Agrar Landesrat Max Hiegelsberger sprach in seiner Rede ebenfalls vom hohen Innovationsgrad der Eiermacher GmbH sowie von dem „hohen Stellenwert von Lebensmittel in der Wertschöpfung“, der in der Region durch die Firma gegeben ist. Auch das Energiekonzept entspricht dem nachhaltigen und regionalem Konzept der Eiermacher GmbH. Ein eigenes Heizhaus sorgt mittels Biomasse aus der Region für den kompletten Wärmebedarf des Schlachthofes. Ebenso ist es möglich bei entsprechender Witterung, bis zu 100 % des Strombedarfs durch Photovoltaik selbst zu decken. Insgesamt können dann am gesamten Betrieb bis zu 1200 Kilowatt durch Sonnenkraft erzeugt werden.

„Mit beiden Betriebsstätten sind wir langfristig regional, ökologisch und nachhaltig gut aufgestellt, um den Wünschen unserer Kunden, aber auch unseren eigenen hohen Ansprüchen gerecht zu werden“, zeigt sich Söllradl abschließend stolz.